Der Ursprung dieser pitoresken Gemeinde der "Grecìa Salentina" geht noch auf die Legende zurück. Einerseits wird ihre Gründung dem adligen Römer "Castrinus" zugeschrieben; andererseits hingegen wird seiner name auf das lateinische wort "Castrum" (Lager), bzw auf das griechische wort "Kastron" (Schloß)- als weiteres Zeugnis ihrer engen Beziehung mit Hellas - zurückgeführt. Castrignano dei Greci hat dengriechischen Gottesdienst bis 1614, jeweiliges Todesjahr von Vater Menelao Pensa, beibehalten; von nun an wird die Messe auf lateinisch gelesen. Die örtliche Pfarrkirche (nach griechischer Art) wurde allerdings, dem Volk zu Willen, von griechischen Priestern gehalten, obwohl der römischkatholische Ritus schon endgültig eingeführt war. Manche historische mit dem Hirtenbesuch (1522) des Erzbischofs von Otranto F. da Capua verknüpfte Zeugnisse bestätigen das Vorhandensein im Dorf von mehreren byzantinischen Kirchlein (heute verschwunden), wie jene der "Santa Maria dei Martiri", der "S. Stefano", der Santa Maria delle Puzzelle" bzw.,"delle Grazie" (mit anliegendem Gräberfeld), der "Santissima Trinità" und der "Santa Anastasia". Im Mittelalter wurde das Dorf vom Normannenkönig Tankred Pietro Indrimi beschenkt; daraufhin folgten, unter anderen, die Herrschaften Prato, Maresgallo und Gualtieri, den Castrignano zu Lehen gegeben wurde. Bewundernswert ist in der geschloßenen Ortschaft die byzantinische gegen 6 jh. n. Chr. aufgebaute Krypta "S. Onofrio", Werk der Basilianer, die möglicherweise eine urwüchsige Grotte erweitert und danach als Kultstätte gebraucht haben. Über der Krypta erhebte sich in vergangenen Zeiten eine kleine Kirche zu Ehren der "Santa Maria delle Gruttelle" (bzw der "Santa Maria della Candelora", bzw der "Santa Maria della Visitazione", bzw der "Santa Maria de Hidria", dem Anlaß gemäß). Der Innenraum bewahrt die griechische Inschrift "IßyZ" und zwar "1237", mögliches Wiederherstellungsdatum. Das in einem Pergament von Karl I Anjou erwähntes Freiherrnschloß, war ehemals mit einem Graben umgeben und mit einer Zugbrücke versehen. Über seinem Haupttor steht das Adelswappen der Familie Gualtieri - die noch unfreundliche Erinnerungen ins Volksgedächtnis zurückruft. Das Mauergerüst hat etliche Umarbeitungen im Mittelalter, in der Renaissance und auch neuerlich erlebt. Die gegenwärtige der "Madonna dell' Annunziata" gewidmete Mutterkirche wurde 1878 vom Meister Rocco Stomeo errichtet, nach aus Lecce stammenden Architekten Federico Elmos Entwurf. An den Kirchenwänden hängen neun wertvolle Gemälde, 1892 vom behrümten Maler Saverio Altamura aus Foggia gemalt; weitere werke dieses Künstlers, Autor ebenfalls des "Trionfo di Mario" (Marios Triumph), sind derzeit in Neapel, Florenz, Rom und Pompeji aufbewahrt. Unter anderen wichtigen Denkmälern erwähnen wir die Kirche "Madonna dell' Arcona" (1731); die Kirche "Immacolata" (1650); den Uhrturm, der sich über einer vorigen gleichen Anlage (die wahrscheinlich das Sinnbild im Wappen eingegeben hat) überhebt. Am "Parco Pozzelle" (Schächte-Park) befinden sich noch etwa Hundert aufrechterhaltene Schächte, die einst dem Wasserbedarf der ortansässlichen Bevölkerung nützten. Der name "Arcona" ist sehr eigentümlich in Castrignano; einige Gelehrten führen es auf "Icona" (Heiligenbild) bzw auf "Arconte" (Archont - hoher Athener Magistrat), bzw auf "Arco" (Bogen, der noch auf griechische Wörter wie "Arco" (der Vorderste sein), "Arkeion" (Würde), usw, zurück. Unter den berühmten Persönlichkeiten erwähnen wir: Bruder Onofrio da Castrignano, Theologe und Franziskaner Prediger; Vittorio Tarantini, ausgezeichneter Philosoph (15 jh.); Fernando Marzo, Philosoph und Wissenschaftler (17 jh.); Leonardo Mascello, Priester und Pöt; Angiolino Cotardo, geschätzter Hellenist und tapfer Beschützer der "grekanischen" sprache und Kultur.





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